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 MENSCHLICHE STRUKTUREN...



                                                   ... ODER GOTTES GEGENWART?

Vor ein paar Jahren leitete ich den Lobpreis in einer örtlichen Gemeinde, in der wir gerade eine unglaubliche Zeit erlebten, in der der Herr uns regelmäßig besuchte. Jeden Sonntagmorgen goss Gott Seinen Geist auf sichtbare Art und Weise während unserer Lobpreiszeiten aus. Die Gemeinde war so hingerissen von Seiner Gegenwart, dass sie gar nicht mehr mit dem Lobpreis aufhören wollte. Der Vater selbst war da und wünschte sich unsere ungeteilte Aufmerksamkeit!


Strukturen

Nach ungefähr einem Monat dieser Zeit entschieden sich die Pastoren, die Struktur des Morgengottesdienstes zu verändern. In einem Mitarbeitertreffen teilten sie mir mit, dass die Gemeinde jedes Mal regelrecht von der Gegenwart Gottes hypnotisiert sei und nicht ein Wort der Predigt mitbekommen würde. Sie meinten daher, dass es schwierig sei, zu predigen. Sie hatten die Schrift studiert und eine Message vorbereitet, von der sie wussten, dass Gott sie ihnen für die Leute gegeben hatte, aber die Leute hörten sie nicht.


Gottes Gegenwart wurde weniger

Die Pastoren entschieden also, den Gottesdienst mit einem Lied zu eröffnen, um die Leute “zu sammeln”, dann ein paar Ankündigungen zu bringen, bevor die Predigt beginnen sollte. Sobald die Predigt beendet und ein Aufruf getätigt worden sei, würden wir den Gottesdienst mit Lobpreis beenden. Und nun ratet mal, was mit der Gegenwart Gottes passierte? Nach der Predigt waren die Leute bereit nach Hause zu gehen. Die Gegenwart Gottes in unseren Gottesdiensten hätte vielleicht zu einer regelmäßigen Sache werden können, hätten wir erkannt, dass wir uns in einer Zeit des Geistes befanden, anstatt menschlichen Programmen und Strukturen zu erlauben, sich dem in den Weg zu stellen.
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Lehre ist ein wichtiger Teil – Lobpreis genauso

In keinster Weise will ich hiermit das Predigen des Wortes unterminieren. Predigen und Lehren sind wertvolle Gaben im Leib Christi und sie sind wichtig für das Wachstum des Leibes. Trotzdem müssen wir uns eingestehen, wenn wir uns einmal ehrlich und aufrichtig unsere Sonntagmorgen Gottesdienste betrachten, dass die Gottesdienste hauptsächlich auf Menschen und nicht auf Gott ausgerichtet sind. Menschliche Strukturen stellen sich Gottes Gegenwart mehr als oft in den Weg. Doch wem wollen wir gefallen? Ich glaube, dass wir an vielen Sonntagen die Gemeinde „abgefüllt“ verlassen, doch Gott ist noch immer hungrig nach mehr!


Wahre Anbeter suchen Gott selbst, nicht seine Gaben oder Wunder

Wenn der Vater mit Seiner greifbaren Gegenwart kommt, werden Menschen Buße tun. Wenn der Vater auftaucht, werden Leute geheilt und von Dämonen befreit. Wie bekommen wir den Vater dazu, in unseren Treffen aufzutauchen? Lobpreis! ER wohnt im Lobpreis der bußfertigen und zerbrochenen Anbeter. Das Hauptziel des Lobpreises ist es trotz allem, nicht die Hände Gottes, sondern sein Angesicht zu suchen. Auch wenn Gott sich für uns wünscht, dass wir alle Seine Gaben erlangen, so sucht der wahre Anbeter/Lobpreiser jedoch Gott selber mehr, als dass er Gottes Gaben und Wirken sucht. Der Vater ist auf der Suche nach solchen Leuten, die Ihn anbeten.

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Steve Pruitt
engl.Original: "Mans program or God's presence?
"
::used by permission::
 
published: 05.05.2004
translated by Sabrina Hanheiser
(c) by Worshipgalaxy.com
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::Zur Biografie von Steve Pruitt::



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Den Vater anbeten
Die Rolle eines Lobpreisleiters 01
Die Rolle eines Lobpreisleiters 02
In Wahrheit anbeten (Teil 1)
In Wahrheit anbeten (Teil 2)
Lobpreis ohne Grenzen
Menschliche Strukturen oder Gottes Gegenwart?
Warum machen wir Lobpreis?
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