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In der dritten Klasse fing ich an, Football zu
spielen. Jahr für Jahr habe ich mich bereit gemacht um im Frühling bei den
Trainingslagern dabei zu sein und mich im Juli für die Saison
vorzubereiten. Zehn Jahre lang habe ich immer wieder mit meinen
Teamkameraden gekämpft um einen Platz in der Startformation zu ergattern.
Nach der jeweiligen Saison verbrachte ich meine Zeit mit Gewichtheben und
Ausdauertraining um in Form zu bleiben und einen Vorteil den anderen
gegenüber zu haben, wenn die nächste Saison startete. Und wenn ich es dann
in die Startformation geschafft hatte, wurde meine harte Arbeit belohnt.
"Gib alles auf dem Platz"
Bei Footballern gibt es einen Spruch, der die Intensität ihres Spiels
beschreiben soll: „Leave it all on the field“ – damit wird ausgedrückt,
dass du alles geben sollst, wirklich alles, was du hast – „Gib/lass alles
auf dem Platz“. Das ganze Konditionstraining, Gewichtheben und das
Studieren der Spielzüge führen dazu, dass du im Spiel dabei sein kannst.
Und wenn die Vorbereitung vorbei ist, dann ist es Zeit 100% auf dem Platz
zu geben. Da ist nichts mit Zurückhalten oder Kräfte aufsparen.
Die meisten von uns würden den Apostel Paulus nicht als Athleten
beschreiben, aber im Spiel des Lebens war er einer, der alles gegeben
hatte und alles auf dem Platz gab. Er hatte sich entschlossen nicht auf
Popularität, seine Position und Macht zu achten. Er wollte einen ewigen
Preis gewinnen. Er schrieb:
„Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für
Verlust gehalten; ja wirklich, ich halte auch alles für Verlust um der
unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen,
um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit
ich Christus gewinne…“ (Philliper 3:7-8)
“Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie
einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer,
der in die Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte
ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich
werde.“ (1.Korinther 9:25-27)
Mein Gewinn = Müll
Paulus sagt in Phillipper 3, dass er all seinen Gewinn als Müll gewertet
hat, um der Erkenntnis Christi willen. Sein einziges Verlangen war es eine
intime und vertraute Nachfolge mit Jesus Christus zu haben.
Ein Leben der Anbetung verlässt alle anderen Wege des Lebens für eine
intime Beziehung mit Jesus. Es verlässt alles, was es kennt, um im Glauben
zu gehen. Es hat alle Rechte aufgegeben und die Kontrolle an den
abgegeben, der alles gemacht hat.
Die Bibel gibt uns viele Beispiele von Gläubigen, die den ultimativen
Preis bezahlt haben und wirklich alles auf dem Platz gegeben haben. Uns
wurden nicht einmal die Namen von ein paar von ihnen gesagt – man kennt
sie nur als „Andere“.
„Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht, dazu durch
Fesseln und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, starben den Tod
durch das Schwert, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel
leidend, bedrängt, geplagt. Sie, deren die Welt nicht wert war….“ (Hebräer
11:35-38)
Wenn wir uns einmal von unserem alten Leben abgewandt haben, dann sind wir
zu hingegebener Anbetung voller Freiheit berufen. Wir sind für
hemmungslose Anbetung berufen. Hemmungslose Anbetung kann man am Besten
anhand zweier biblischer Menschen beschreiben: König David und die Frau,
die mit ihren Haaren die Füße von Jesus trocknete. Du kennst ihre
Geschichten.
„Und David tanzte mit aller Kraft vor dem Herrn, und David war mit einem
leinenen Ephod gegürtet. So brachten David und das ganze Haus Israel die
Lade des Herrn hinauf mit Jauchzen und mir Hörnerschall. Und es geschah,
als die Lade des Herrn in die Stadt Davids kam, schaute Michael, die
Tochter Sauls, aus dem Fenster. Als sie nun den König David vor dem Herrn
hüpfen und tanzen sah, da verachtete sie ihn in ihrem Herzen.“ (2.Samuel
6:14-16)
„Und siehe, da war eine Frau in der Stadt, die eine Sünderin war; und als
sie erfahren hatte, dass er in dem Haus des Pharisäers zu Tisch lag,
brachte sie eine Alabasterflachse mit Salböl, trat von hinten an seine
Füße heran, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und
trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes. Dann küsste sie seine Füße und
salbte sie mit dem Salböl. (Lukas 7:37-38)
D.A.R.T.
David und diese Frau interessierte es nicht, was die Leute dachten, die
sie bei der Anbetung beobachteten. Ihr Ruf war ihnen egal. Sie schämten
sich ihrer Anbetung nicht. Sie beteten ohne Hemmungen und Grenzen an.
Vor ein paar Monaten hörte ich einen Sprecher bei einer Konferenz
sprechen. Ich gebe kurz etwas wieder, was er erzählte. Er sagte, dass er
eine Holzscheibe sah, auf der eine Zielscheibe aufgemalt wurde. Als er so
zuschaute, flog ein Pfeil durch die Luft und traf die Zielscheibe genau in
der Mitte. Er hörte wie der Herr sagte: „Mein Pfeil soll genau das Ziel
treffen.“ Er fragte Gott: „Was stellt der Pfeil dar?“ Die Antwort war: „David’s
Abandoned Revolutionary Tribe - DART“ (=Davids Hemmungsloser
Revolutionärer Stamm [von Anbetern]) Gott setzt nicht nur ein paar Leute
frei, sondern eine ganze Menge von Davidschem Lobpreis und
Anbetungskämpfern.
Gott ruft uns, seine Braut, zu einem Leben ohne Hemmungen – wir sollen
alle Schranken zerstören, die in unserem Leben vorhanden sind und auf
seine Liebe antworten. Gott will, dass wir in unserem Lobpreis, wenn wir
uns mit anderen z.B. in der Gemeinde treffen, ohne Hemmungen anbeten. Das
wir echt sind. Nicht mehr sich selber sicher fühlen und Angst haben, etwas
zu riskieren. Es ist Zeit, dass wir in unseren Leben und in unserer
Anbetung etwas wagen. Es ist Zeit, dass die Braut Christi alles auf dem
Platz gibt.
Ist 2006 das Jahr, wo du dich entscheidest, hemmungslosen Lobpreis zu
machen? Ist dies das Jahr, wo du aufhörst dir Sorgen zu machen, was die
anderen um dich herum denken könnten und du Gott mit allem anbetest, was
du hast? Wirst du ein Teil von Davids hemmungslosem, revolutionärem Stamm
von Anbetern sein? Gott ruft dich!
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