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LEHRE
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LOBPREISLEITUNG
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STEVE PRUITT
DAS LEBEN EINES
MENTORS |
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Das Leben und der Dienst von Jesus gibt uns
ein perfektes Beispiel wie ein begleitender Prozess aussehen sollte.
Seine Beziehung mit den Jüngern und die Art wie er auf sie eingegangen
ist, dienen uns heute als Vorbild. Das Training dieser zwölf Männer war
für Jesus eine Priorität. Er wusste weshalb er auf die Erde gesandt wurde
und dass jemand seinen Dienst weiterführen muss, wenn er nicht mehr da
sein würde. Die Bibel gibt uns viele Schriftstellen, die beschreiben
weshalb Jesus auf die Erde kam. Im Johannesevangelium sagt uns Jesus, dass
er kam, um die Welt zu retten. (Joh. 3, 16 – 17) In seinem Brief sagt uns
Johannes, dass der Sohn Gottes offenbart wurde, um die Werke des Teufels
zu zerstören. (1.Joh. 3,18) Matthäus zitiert Jesus, der sagte, dass der
Menschensohn gekommen ist, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für
viele zu geben. (Matth. 20, 28) Lukas schreibt, dass Jesus sagte, er sei
gekommen, um zu suchen und zu erretten, was verloren ist. (Luk. 19, 10)
Jesus verkündete seinen Auftrag auch in den Synagogen. "Der Geist des
Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium
den Armen; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind,
Gefangenen Befreiung auszurufen und den Blinden, dass sie wieder sehen,
Zerschlagene in Freiheit zu entlassen, zu verkündigen ein angenehmes Jahr
des Herrn." (Luk. 4, 18-19 LU 1998)
Zeigen, wie der Vater ist
Ein anderer Grund, weshalb Jesus gekommen ist, ist von großer Wichtigkeit.
Jesus kam um den Vater zu verherrlichen. Mit anderen Worten, er kam, um zu
zeigen, wie der Vater ist. Das Leben von Jesus war eine totale Hingabe zum
Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters. Das Leben von Jesus war im
Willen Gottes gegründet. (Joh. 5, 30) Er tat immer, was er den Vater tun
sah. (Joh. 5, 19) Er sagte immer, was er vom Vater hörte. (Joh. 12, 49)
Seine Lehre war auf das Herz des Vaters ausgerichtet. Alles was Jesus tat,
zog die Aufmerksamkeit auf den Vater. Als er seine Jünger in seine
Nachfolge rief, ging es darum, ihnen den Vater zu zeigen. (Joh. 10, 30;
14, 7 – 10)
Zeigen wie der Vater ist, ist das wichtigste Ziel des Mentoring. Das Leben
eines Mentors sollte Gott verherrlichen. Diejenigen, die begleitet werden,
sollten das Leben Jesu vom Mentor vorgelebt sehen. Das ist wichtiger als
Akkordfolgen, Stimmtechniken oder richtige Liedwahl. Der Mentor muss den
Jünger zum Vater führen. Er tut dies nicht nur durch die Art, wie er
Anbetung leitet und was er sagt, sondern durch sein Leben.
Time-out
Ein Mentor (oder jeder Gläubige, was das angeht) sollte den Willen des
Vaters als Zentrum seines Lebens haben. Er sollte den Willen des Vaters
nicht nur kennen, sondern das Herz des Vaters haben. Den Willen des Vaters
zu kennen und sein Herz zu haben, kommt nur durch intime Beziehung mit dem
Vater. Intimität ist nur erreichbar indem man Zeit mit dem Vater
verbringt.
Viele Male lesen wir in den Evangelien, dass Jesus sich vom Dienst
zurückzog, um Zeit mit dem Vater zu verbringen.
Ein Mentor muss vorsichtig sein, dass der Dienst nicht den Platz der
Intimität mit dem Vater raubt. Wenn der Dienst anfängt den Platz der
Beziehung oder die Intimität mit dem Vater einzunehmen, wird der Mentor
die Tendenz haben, andere zu sich zu ziehen statt zu Gott. Die Salbung um
Anbetung zu leiten kommt nicht indem man es tut wie jemand anderer. Sie
kommt nicht von guter Musikalität, Gesangskönnen oder einem bestimmten
Musikstil. Die Salbung kommt von der Intimität mit dem Vater. Um ein
effektiver Anbetungsleiter zu sein, muss man die Gedanken und das Herz des
Vaters kennen. Dies lernt man nur durch eine intime Beziehung. Ein guter
Mentor wird seinem Jünger dabei helfen und ihn dazu ermutigen, diese
Beziehung zu entwickeln. Vor einigen Jahren begann ich vor jeder Anbetung
ein kurzes Gebet zu beten. Es geht etwa so: "Heiliger Geist führe mich in
die Anbetung, die dem Vater am besten gefällt." Mein Ziel bei diesem Gebet
ist, mich selber und diejenigen, die mit mir anbeten daran zu erinnern,
dass der Heilige Geist der Anbetungsleiter ist. Er kennt die Gedanken und
das Herz des Vaters. Weil wir in einer Beziehung sind, wird er mir sagen,
was auf dem Herz des Vaters ist, damit wir ihn im Geist und in der
Wahrheit anbeten können.
„Seid meine Nachahmer“
Was gesalbt war, als wir das letzte Mal anbeteten, kann das nächste Mal
nicht gesalbt sein. Das Ziel ist, was der Vater will.
Vor ein paar Jahren war ich in einem Kleingruppentreffen mit meinem Freund
Gary (den ich ein kurzes Stück begleitete). Er leitete die Anbetung und
bevor es begann betete er: "Heiliger Geist leite uns in die Anbetung, die
dem Vater am besten gefällt." Ich wollte schreien. Weshalb? Weil ER ES
BEGRIFFEN HAT! Um ehrlich zu sein, war mir nicht bewusst, dass jemand
meinem Gebet wirklich zugehört hatte, aber Gary hatte und er verstand das
Prinzip dahinter.
Unser Führungsstil und Musikgeschmack mag verschieden sein, aber es war
nie mein Ziel, dass Gary wurde wie ich. Mein Ziel war, dass er seine
eigene Beziehung mit dem Vater entwickelt und er die Anbetung so leitet,
wie es der Vater wünscht. Unser Ziel ist es, Jünger Jesu zu machen. Der
Apostel Paulus schrieb: "Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi
Nachahmer bin!" (1. Kor. 11, 1) Jesus tat immer, was dem Vater gefiel. (Joh.
8, 29) Er wusste was dem Vater gefiel aufgrund seiner Beziehung zu ihm.
Wir müssen Jesus nachahmen, damit diejenigen, die wir führen Ihn sehen.
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