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DAS LEBEN EINES MENTORS



  Das Leben und der Dienst von Jesus gibt uns ein perfektes Beispiel wie ein begleitender Prozess aussehen sollte.
Seine Beziehung mit den Jüngern und die Art wie er auf sie eingegangen ist, dienen uns heute als Vorbild. Das Training dieser zwölf Männer war für Jesus eine Priorität. Er wusste weshalb er auf die Erde gesandt wurde und dass jemand seinen Dienst weiterführen muss, wenn er nicht mehr da sein würde. Die Bibel gibt uns viele Schriftstellen, die beschreiben weshalb Jesus auf die Erde kam. Im Johannesevangelium sagt uns Jesus, dass er kam, um die Welt zu retten. (Joh. 3, 16 – 17) In seinem Brief sagt uns Johannes, dass der Sohn Gottes offenbart wurde, um die Werke des Teufels zu zerstören. (1.Joh. 3,18) Matthäus zitiert Jesus, der sagte, dass der Menschensohn gekommen ist, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben. (Matth. 20, 28) Lukas schreibt, dass Jesus sagte, er sei gekommen, um zu suchen und zu erretten, was verloren ist. (Luk. 19, 10) Jesus verkündete seinen Auftrag auch in den Synagogen. "Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung auszurufen und den Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit zu entlassen, zu verkündigen ein angenehmes Jahr des Herrn." (Luk. 4, 18-19 LU 1998)


Zeigen, wie der Vater ist

Ein anderer Grund, weshalb Jesus gekommen ist, ist von großer Wichtigkeit. Jesus kam um den Vater zu verherrlichen. Mit anderen Worten, er kam, um zu zeigen, wie der Vater ist. Das Leben von Jesus war eine totale Hingabe zum Gehorsam gegenüber dem Willen des Vaters. Das Leben von Jesus war im Willen Gottes gegründet. (Joh. 5, 30) Er tat immer, was er den Vater tun sah. (Joh. 5, 19) Er sagte immer, was er vom Vater hörte. (Joh. 12, 49) Seine Lehre war auf das Herz des Vaters ausgerichtet. Alles was Jesus tat, zog die Aufmerksamkeit auf den Vater. Als er seine Jünger in seine Nachfolge rief, ging es darum, ihnen den Vater zu zeigen. (Joh. 10, 30; 14, 7 – 10)

Zeigen wie der Vater ist, ist das wichtigste Ziel des Mentoring. Das Leben eines Mentors sollte Gott verherrlichen. Diejenigen, die begleitet werden, sollten das Leben Jesu vom Mentor vorgelebt sehen. Das ist wichtiger als Akkordfolgen, Stimmtechniken oder richtige Liedwahl. Der Mentor muss den Jünger zum Vater führen. Er tut dies nicht nur durch die Art, wie er Anbetung leitet und was er sagt, sondern durch sein Leben.


Time-out

Ein Mentor (oder jeder Gläubige, was das angeht) sollte den Willen des Vaters als Zentrum seines Lebens haben. Er sollte den Willen des Vaters nicht nur kennen, sondern das Herz des Vaters haben. Den Willen des Vaters zu kennen und sein Herz zu haben, kommt nur durch intime Beziehung mit dem Vater. Intimität ist nur erreichbar indem man Zeit mit dem Vater verbringt.

Viele Male lesen wir in den Evangelien, dass Jesus sich vom Dienst zurückzog, um Zeit mit dem Vater zu verbringen.

Ein Mentor muss vorsichtig sein, dass der Dienst nicht den Platz der Intimität mit dem Vater raubt. Wenn der Dienst anfängt den Platz der Beziehung oder die Intimität mit dem Vater einzunehmen, wird der Mentor die Tendenz haben, andere zu sich zu ziehen statt zu Gott. Die Salbung um Anbetung zu leiten kommt nicht indem man es tut wie jemand anderer. Sie kommt nicht von guter Musikalität, Gesangskönnen oder einem bestimmten Musikstil. Die Salbung kommt von der Intimität mit dem Vater. Um ein effektiver Anbetungsleiter zu sein, muss man die Gedanken und das Herz des Vaters kennen. Dies lernt man nur durch eine intime Beziehung. Ein guter Mentor wird seinem Jünger dabei helfen und ihn dazu ermutigen, diese Beziehung zu entwickeln. Vor einigen Jahren begann ich vor jeder Anbetung ein kurzes Gebet zu beten. Es geht etwa so: "Heiliger Geist führe mich in die Anbetung, die dem Vater am besten gefällt." Mein Ziel bei diesem Gebet ist, mich selber und diejenigen, die mit mir anbeten daran zu erinnern, dass der Heilige Geist der Anbetungsleiter ist. Er kennt die Gedanken und das Herz des Vaters. Weil wir in einer Beziehung sind, wird er mir sagen, was auf dem Herz des Vaters ist, damit wir ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten können.


„Seid meine Nachahmer“

Was gesalbt war, als wir das letzte Mal anbeteten, kann das nächste Mal nicht gesalbt sein. Das Ziel ist, was der Vater will.

Vor ein paar Jahren war ich in einem Kleingruppentreffen mit meinem Freund Gary (den ich ein kurzes Stück begleitete). Er leitete die Anbetung und bevor es begann betete er: "Heiliger Geist leite uns in die Anbetung, die dem Vater am besten gefällt." Ich wollte schreien. Weshalb? Weil ER ES BEGRIFFEN HAT! Um ehrlich zu sein, war mir nicht bewusst, dass jemand meinem Gebet wirklich zugehört hatte, aber Gary hatte und er verstand das Prinzip dahinter.

Unser Führungsstil und Musikgeschmack mag verschieden sein, aber es war nie mein Ziel, dass Gary wurde wie ich. Mein Ziel war, dass er seine eigene Beziehung mit dem Vater entwickelt und er die Anbetung so leitet, wie es der Vater wünscht. Unser Ziel ist es, Jünger Jesu zu machen. Der Apostel Paulus schrieb: "Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!" (1. Kor. 11, 1) Jesus tat immer, was dem Vater gefiel. (Joh. 8, 29) Er wusste was dem Vater gefiel aufgrund seiner Beziehung zu ihm. Wir müssen Jesus nachahmen, damit diejenigen, die wir führen Ihn sehen.


 
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Steve Pruitt
engl.Original: "Life of a mentor"
::used by permission::
 
published: 16.09.2008
translated by jax (WG-Forum)
(c) by Worshipgalaxy.com
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::Zur Biografie von Steve Pruitt::



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Das Leben eines Mentors
Den Vater anbeten
Die Rolle eines Lobpreisleiters 01
Die Rolle eines Lobpreisleiters 02
In Wahrheit anbeten (Teil 1)
In Wahrheit anbeten (Teil 2)
Lobpreis ohne Grenzen
Menschliche Strukturen oder Gottes Gegenwart?
Warum machen wir Lobpreis?
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