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Gottes Rhythmus in meiner Arbeit, meinen
Beziehungen und meinem Leben zu finden ist für
mich ein konstantes Bestreben. Wie soll ich die
vielen verschiedenen Aufgaben, zu denen ich
berufen bin, nahtlos und mit Energie bewältigen?
Zu diesen Aufgaben gehören: Den konstanten
Ansprüchen der Leute gerecht werden;
Arbeitsziele erreichen und Erfolg haben; die
Familie und enge Freundschaften wertschätzen –
und nicht zu vergessen: Zeit für mich selber
haben. Lerne die Ganzheit zu würdigen.
Die Antwort liegt in der Beziehung zu Jesus
Im Johannesevangelium sagt Jesus in Kapitel 15:
„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist
der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht
Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die
Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr
Frucht bringe.“ Und er fährt fort: „Ich bin der
Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt
und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn
getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“
Im Licht dieser Lehre Jesu geht es also gar
nicht mehr so sehr um meine Geschäftigkeit oder
meine Gemütlichkeit, noch nicht mal um mein Tun
oder wie hart ich dem Herrn diene und die Kosten
zähle. Dann liegt die Antwort auf meine Frage
anscheinend in dem Level meiner Intimität in
meiner Beziehung zu Jesus Christus.
Frucht bringen ist wichtig
In Johannes 15 sehen wir das Ergebnis von
Intimität und dem Verweilen in Christus
demonstriert – Fruchtbarkeit im christlichen
Leben. Fruchtbarkeit in einem Weinstock ist
nicht nur wünschenswert, sie ist notwendig. Sie
ist der christusähnliche Charakter unserer
Leben, das Gewinnen von anderen für Christus und
sie beinhaltet alles, was aus dieser
essentiellen Einheit mit Christus resultiert.
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Rudolf Bultmann spricht in seiner Studie mit dem
Titel „Das Johannesevangelium“ (engl. Original:
„The Gospel of John“) von Fruchtbarkeit als eine
„Demonstration von vitalem Glauben zu der in
erster Linie reziproke Liebe gehört.“
Das zweifache „Verbleiben“
Jesus beabsichtigte, dass seine Jünger ihre
Leben so leben würden, dass Christus in ihnen
bleiben würde (Vers 4), da dies die
Voraussetzung für Fruchtbarkeit im christlichen
Leben ist. Beachte hierbei, dass betont wird,
dass die Fruchtbarkeit, die von Christus
abhängig ist, den menschlichen Erfolgen und
Errungenschaften entgegengesetzt ist. Es ist das
zweifache „Verbleiben“ – das von Christus in uns
und das von uns in Ihm (Vers 4) - dass nicht
getrennt werden kann und dass zu Fruchtbarkeit
in unseren Leben führen wird.
Der Preis einer intimen Beziehung
Intimität und Frucht bringen - in Johannes 15
wird kein einziges Wort über Geschäftigkeit
verloren. Es geht vielmehr darum, wie Maria zu
werden, auch wenn wir oftmals dazu tendieren,
Martha ähnlicher zu werden. Lass mich in
Anbetracht dieser Gedanken folgende Frage
stellen: Was brauchst du / was brauche ich um
sicherzustellen, dass unsere Beziehung mit Jesus
Christus intim und gesund ist? Wie viel verlangt
es von dir, dich wirklich um diese Beziehung zu
kümmern? Für jeden von uns gibt es darauf
verschiedene Antworten - das Wichtige jedoch ist
die Intimität und die Beziehung mit dem Vater.
Braucht das mehr Zeit als wir bisher eingesetzt
haben? Bedeutet das eine Aufgabe abzubrechen,
ein oder zwei Einschnitte zu setzen und Gott in
all unserem Tun miteinzubeziehen? Was verlangt
es von mir ein Leben der Intimität mit Christus
zu leben?
Das Verbleiben kann nur durch Gebet und Gehorsam
gegenüber dem Wort Gottes entstehen. Aus dieser
Intimität heraus, mit der wir in Christus
bleiben, werden unsere Leben viel Frucht tragen
– Frucht von höchster Qualität. Es ist sogar so,
dass wir aus dieser Intimität heraus gar nicht
anders können werden, als Leben zu leben, die
zur Ehre des Vaters viel Frucht bringen werden!
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