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EIN VOLLES HAUS



 

„Missionieren ist nicht das höchste Ziel der Gemeinde. Die Anbetung ist es!“ (John Piper)

In Lukas 14 erzählt Jesus eine Geschichte über einen Mann, der eine Menge Leute zu einem Festessen in sein Haus einlädt, aber alle haben irgendeine Entschuldigung warum sie nicht kommen können. Daraufhin wird er sauer und schickt seine Diener auf die Straßen alle einzuladen, die sie finden können. Es endet damit, dass viele Leute kommen, aber der Meister ist immer noch nicht so ganz glücklich... es gibt immer noch Platz.

Diese Geschichte lässt mich über die Art und Weise nachdenken, wie Gott jeden ermutigt zu Ihm zu kommen, damit Sein Haus voll wird. Es ist ein Bild der Gemeinde und des Königreiches Gottes.

Lobpreis zeigt uns ein wunderbares Bild von der Feier im Haus des Meisters, aber es ist auch klar, dass Er eine Leidenschaft für Sein Haus hat. Es ist so, als würde er sagen: „Es ist toll dass ihr da seid, und genau dafür seid ihr auch geschaffen, aber es gibt hier immer noch Platz. Geht hinaus und schaut wen ihr noch hereinholen könnt.“ Diese zwei Konzepte müssen zusammenarbeiten – Anbetung in dem Haus UND Hinausgehen und andere hereinholen. Wir können nicht endlos im Lobpreis bleiben und dabei die vernachlässigen, die noch nicht von Jesus gehört haben.


Die Welt verändern

Um Gott wirklich anzubeten, sind für uns zwei Elemente unbedingt notwendig: Offenbarung (wobei Gott selber sich uns offenbart) und Reaktion (wobei wir frei und ungehemmt auf Gott reagieren in Ehrfurcht und Bewunderung). Mein Gebet ist, dass wir in jeder Lobpreisveranstaltung in einer Art und Weise anbeten, wo wir ganz verbunden sind mit dem Herzen Gottes. Die Antwort auf diese Verbindung sollte dann unsere Welt beeinflussen und sie verändern.

Die ganze Idee des Missionierens ist die, dass wir dorthin gehen wo es noch keine Anbetung gibt. Es bedeutet den Menschen Liebe zu zeigen, die unbedingt wissen müssen, dass sie geschaffen sind, Gottes Anbeter zu sein. Epheser 1,11-12 sagt: „...denn Gott hat uns von Anfang an erwählt, wie er es mit seinem Willen beschlossen hatte. Wir, die wir als erste auf Christus gehofft haben, sollen mit unserem Leben Gottes Herrlichkeit loben.“ (Neues Leben Übersetzung).


Kreativ-sein

Eines der Dinge die ich an der Hillsong Gemeinde liebe ist, dass wir mit einem wunderbaren, einzigartigen Lobpreis gesegnet sind, aber wir sind genauso ermutigt, uns selbst weiter auszustrecken um die Welt um uns herum zu verändern – über uns hinauszuwachsen...“gesegnet um ein Segen zu sein“.

Jeder von uns ist in die Mission berufen, genauso wie wir berufen sind unseren Gott anzubeten. Ich möchte dich einfach ermutigen... sei kreativ im Missionieren. Es kann sein, dass allein der Akt, ein Essen für deinen Nachbarn zu kochen das Potenzial hat, eine Tür zu einer Unterhaltung zu öffnen, die damit endet, dass eine Seele für die Ewigkeit gerettet ist. Es kann sein, dass allein die Tat noch ein Kind zu unterstützen, eine ganze Nation für Christus verändern kann. Ein extra Moment mit deinem Arbeitskollegen kann den Weg vorbereiten, ihn in deine Gemeinde einzuladen.

Wir können nicht ausschließlich Lobpreis machen und es dabei unterlassen die Verlorenen mit unserm wunderbaren Retter in Verbindung zu bringen. Wir müssen ihnen mitteilen was wir über Jesus Christus wissen, damit wenn die Welt vergeht und unsere „Missions“-Arbeit getan ist, Gottes Haus voll sein wird... für die Ewigkeit.

 

 

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Anbetung
Ein volles Haus
Geschenke, die Er gibt
Intimität und Frucht bringen