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SIE HABEN NACHRICHTEN



 

Gott spricht immer mit uns. Die Frage ist, „wie gut ist unsere Verbindung?“

„Sie haben Nachrichten.“ Viele von uns hören diese Worte täglich, sobald sie sich ins Internet einloggen um ihre Emails zu checken. Dieser Satz wurde außerdem durch einen Film mit dem Titel („Email für dich“), der vor ein paar Jahren lief, populär. Erinnerst du dich noch daran, als man sich nur über ein Telefon-Modem mit der heute nicht mehr zumutbaren Geschwindigkeit von 28k mit dem World Wide Web verbinden konnte? Dann erweiterten wir das Ganze auf 56k. Dann auf Kabel, Broadband und DSL- plötzlich konnten wir Unmengen von Informationen in Sekunden herunterladen und das mit einem einfachen Mausklick.


Das Lernen, auf die Stimme Gottes zu hören, läuft ähnlich ab.

Das Neue Testament fordert uns dazu auf im Geist zu wandeln (Galater 5,16). Der Apostel Paulus spricht von einem „Hören Gottes“ und einer „Offenbarung Gottes“ (Galater 1,12). Das Alte Testament sagt uns, dass unsere Ohren eine Stimme hinter uns vernehmen werden, die sagt „dies ist der Weg, den geht!“ (Jesaja 30,21). Jesaja weist uns auf die „stille, kaum hörbare Stimme“ des Herrn hin.

Gott spricht immer zu uns. Unsere Herzen sind mit einem Modem vergleichbar, das die zarten Impressionen und das Geflüster des Heiligen Geistes aufnimmt. Anfangs mag unsere Fähigkeit Seine Stimme wahrzunehmen noch langsam und undeutlich sein, ähnlich wie bei einem 28k Modem. Aber wenn wir darauf beharren, Sein geschriebenes Wort in unseren Herzen zu verstecken und eine 24/7-Dialog mit Ihm zu kultivieren - oder wie es jemand mal ausdrückte „Seine Gegenwart üben“ - werden wir eine Verbindung mit dem Herrn entwickeln, die einer „Broadband“-Verbindung schon näher kommt. Eindrücke, Erkenntnisse, Träume und Visionen werden klarer, wenn wir „eingeloggt“ bleiben. Jesus sagte in Johannes 14,26: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, (…), der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Ein paar Verse später verrät Er uns das Geheimnis oder das „Passwort“, um von Ihm hören zu können. „Bleibt in mir“. Bleiben. Was ein großartiges Wort. Umschrieben bedeutet es soviel wie „bleibt mit meinem Geist in Verbindung; seit 24/7 online.” Online zu bleiben erfordert aber die Kultivierung einer absichtlichen Hauptbeschäftigung mit Jesus, während wir unsere Leben leben und unseren Tagesplan absolvieren.


In Lukas 10,38 ist festgehalten, dass Martha Jesus und Seine Jünger in ihr Haus einlud.

Und sie hatte eine Schwester, Maria, die dem Herrn zu Füßen saß und seinen Lehren lauschte. Aber Martha war durch das viele Bedienen abgelenkt und ging zu ihm und sprach: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.“ (Rev.Elberfelder)

Bildlich gesprochen scheint Martha die geschäftige, aktive, extrovertierte Seite unserer Persönlichkeit darzustellen, während Maria die empfängliche, introvertierte Seite repräsentiert. Diese Passage beleuchtet unsere Tendenz „Aktion und Handlung“ (Martha) gegenüber „Sein und Zuhören“ (Maria) herauszustellen. Jesus sagt, dass Maria den „guten Teil“ gewählt hat. Es scheint Jesus wichtig, klarzumachen, dass nichts, nicht einmal Gastfreundlichkeit und Service, wichtiger ist, als die Bereitschaft „still zu sein und Ihn zu kennen“. Auf Ihn zu warten. Jesus sagt, „eins aber ist nötig” und das ist das ZusammenSEIN mit Ihm und das Hören auf seine „stille, kaum hörbare Stimme“.


Das Gute als Feind des Besten

Leider ist es so einfach durch die Anforderungen unserer Kultur abgelenkt zu werden. Besonders da es eine Kultur ist, die als höchste Ziele, Aktion und Ergebnisse, verfolgt. Sogar unsere Kirchen verfallen dieser Mentalität, weil wir nur darauf aus sind, jedes Bedürfnis, das wir haben, gestillt zu sehen. Oftmals ist das „Gute“ der Feind des „Besten“.

Lasst uns in der kommenden Zeit Maria nacheifern und in unseren Leben Zeit schaffen um an Seinen Füßen zu sitzen. Und während wir unserem Tagesgeschäft nachgehen, lasst uns mit dem Heiligen Geist verbunden bleiben und stufenweise lernen, durch Seinen Geist durch die täglichen Abenteuer des Lebens geleitet zu werden. „Heute, wenn du seine Stimme hörst, verhärte nicht dein Herz“. Du hast Nachrichten!

 

Wir suchen noch Übersetzer, die uns bei der Übersetzung von englischer Lehre ehrenamtlich helfen wollen. Wenn du Lust dazu hast, schicke uns eine e-mail. AUTOR/QUELLE:
Paul Baloche
engl.Original: "You've got mail"
::used by permission::
 
published: 15.06.2004
translated by Sabrina Hanheiser
(c) by Worshipgalaxy.com
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::Zur Biografie von Paul Baloche::



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