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Psalm 13 (Gute Nachricht)
1 Herr! Wie lange willst Du mich ganz vergessen?
Wie lange willst Du Dich noch verbergen?
2 Wie lange sollen mich die Sorgen quälen, soll der Kummer Tag für
Tag an meinem Herzen nagen?
3 Sie mich doch wieder an, Herr! Gib mir Antwort, Du mein Gott!
Erleuchte meine Augen, damit ich nicht in Todesnacht versinke!
4 Sonst sagen meine Feinde: "Den haben wir erledigt!", und jubeln
über meinen Sturz.
5 Doch ich verlasse mich auf Deine Liebe, ich juble über Deine
Hilfe!
6 Ich will dem Herrn singen, weil Er so gut zu mir gewesen ist.
Ein weiterer Psalm, den David für Lobpreis- und Anbetungsleiter
geschrieben hat, um folgendes zu vermitteln:
ein Gebet, ein Kampf, ein Gefühl der Hilflosigkeit, ein Lied, einen
Sieg....viele der hervorragendsten Lieder, die je geschrieben wurden,
viele der bedeutendsten Botschaften, die je gepredigt wurden, viele der
einflussreichsten Persönlichkeiten, die je gelebt haben, machten mit ihrem
Leben erst einen Unterschied, nachdem sie durchs Feuer gegangen waren!!
Ich bin immer wieder darüber erstaunt, wie die Psalmen uns lehren, unsere
Probleme, Ängste, unsere Rückschläge und unsere Enttäuschungen als Ansporn
für ein siegreiches Christenleben zu gebrauchen.
Wie lange noch?
David beginnt mit einem traurigem "Wie lange?" - einem Schrei, der seit
Menschengedenken immer wieder zu hören ist.
Er kann nicht mehr klar sehen, sein Erinnerungsvermögen ist
beeinträchtigt. Noch einige Augenblicke zuvor drückt David im Psalm 11
seine übersprudelnde Freude über seine Freundschaft mit Gott aus und seine
Freude daran, das Angesicht seines wunderbaren Herrn zu betrachten. Er
kannte und verstand die Gunst des Herrn. Im Psalm 22 beginnt David mit
sehr ähnlichen Worten: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich
verlassen?"
Einsam und verlassen
Wenn das Leben hart ist, stellst du überrascht fest, wie einsam und
verlassen du dich fühlst.
Wenn du vergisst, wie entscheidend es ist, sich immer wieder mit dem Wort
Gottes zu stärken, wird die gleiche blindmachende Macht der Mühsal deine
Sicht auf die Umstände, in denen du dich gerade befindest, und die Art und
Weise, wie du deine Realität empfindest, wahrnimmst und verarbeitest,
negativ beeinflussen.
Im zweiten Vers ist Davids Herz beschwert; er ist rastlos; die quälenden
Gedanken überwältigen ihn. Im dritten Vers fangen Davids Gebete an, sich
zu verändern. Merkst du es? Dieses Muster ist typisch für David: von
Trostlosigkeit zum Flehen (eine demütige Bitte an jemanden, der die Macht
hat, dir deine Bitte zu gewähren)...und dann zur Gewissheit!!
Wann immer man sich auf die Reise begibt, hat man die Wahl!!!
Im Bibelkommentar von Tyndale kann man über dieses Thema die folgende
Anmerkung finden:
Sich der Gegenwart Gottes, aber auch dem Feind bewusst zu sein, ist das
Kennzeichen von fast allen Psalmen Davids - die positiven und die
negativen Herausforderungen, die ihm in der schönsten Zeit seines Lebens
Rückwind gaben.
Deine Entscheidung
Wie groß der Druck auch sein mag, es ist stets unsere Entscheidung, wie
wir darauf reagieren - nicht die des Feindes.
Auf Gottes Liebesbund mit uns ist Verlass. Deshalb setzt der Psalmist sein
Vertrauen in diesen Bund und richtet seine Aufmerksamkeit auf das
gewünschte Endergebnis von Gottes Herrschaft anstatt sich darauf zu
verlassen, wie stark sein eigener Glaube ist.
Wie reagierst du, wenn überall die Stürme des Lebens toben? Viele Menschen
treten auf der Stelle, schlagen Wurzeln und bleiben da hängen, wo David
anfing und lassen letztendlich zu, dass daraus eine schwere Depression
wird und sie dann andauernd jammern: "Wie lange? Warum ich? Warum
passieren ausgerechnet mir all die schlimmen Dinge?“
Gott allezeit preisen
Steve LeRoux ist ein treues Mitglied unseres Produktionsteams. Seine
wunderschöne Frau Daryl-Anne gebar diese Woche einen toten Jungen, nachdem
sie 6 Monate und 2 Wochen schwanger war.
Solange ich mich erinnern kann haben sie sich nach einem Kind gesehnt und
haben nach viel Kummer durch ein Wunder dieses Baby empfangen.
Kurz nachdem ihr Baby auf die Welt kam, hatte ich die Gelegenheit, mit
ihnen zu sprechen und die Worte, die aus ihrem Herzen und ihren Mündern
kamen, waren nicht einfach nur ein positives Bekenntnis, sondern zeugten
von großem Glauben und Zuversicht. Ihre Entscheidung, zu überwinden, als
der Feind sie am liebsten vernichtet hätte und ihre großartige Einstellung
ist die Saat, die Wunder hervorbringen.
Genau wie David im sechsten Vers des Psalms haben sie gesagt: "Ich will
dem Herrn singen, weil Er so gut zu mir gewesen ist!" Das ist eine
Proklamation des Vertrauens und der Hoffnung.
Hier verbindet sich das Natürliche auf wunderbare Weise mit dem
Göttlichen. Das ist unser Lebensmotto: Gott allezeit zu preisen.
Steve und Daryl-Anne haben allen Grund, in diesem Zustand der Trauer zu
verharren, aber Gott, der in ihnen wohnt, ist stärker als ihr Leid. Lerne
von diesen großartigen Vorbildern.
Bete und Flehe... und erhebe Dich.
Erhebe Dich und singe, spreche, lebe und liebe mit Gewissheit!
Ich habe euch so lieb... vergesst nicht: 1. Thessaloniker: "Der euch
beruft ist treu und Er wird es tun."
Schöne Woche!
Darlene
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