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16
Versunken sind die Nationen in die Grube, die sie gemacht;
in dem Netz, das sie versteckt haben, hat sich ihr eigener
Fuß gefangen.
17 Der HERR hat sich zu erkennen gegeben, erhat
Gericht ausgeübt: der Gottlose hat sich verstrickt im Werk
seiner Hände. Higgajon.
18 Mögen zum Scheol sich wenden die Gottlosen, alle
Nationen, die Gott vergessen.
19 Denn nicht für immer wird der Arme vergessen, noch
geht der Elenden Hoffnung für ewig verloren.
20 Steh auf, HERR, dass nicht der Mensch Gewalt habe!
Mögen gerichtet werden die Nationen vor deinem Angesicht!
21 Lege Furcht auf die, HERR! Mögen die Nationen
erkennen, dass sie Menschen sind!
Vergangenes und
Zukunft
In diesem wunderbaren Psalm spricht David zunächst in der
Vergangenheit ... gut möglich, dass er an Siege dachte, die
er schon erlebt hatte, aber David war auch ein Prophet. Er
lebte im Blick auf das „Versprechen des Vaters“. Seine
Einsichten wurden durch das Wort seines Gottes gesetzt;
tatsächlich sah er die Zukunft in Gott als gegebene
Tatsache.
Genauso wie Gott uns durch die Kraft des Kreuzes sieht –
also perfekt und schuldlos in Seinen Augen, und was wir mit
unserer natürlichen Sehkraft sehen, ist doch so weit davon
entfernt – so sollten wir die versprochene Zukunft durch den
Glauben an Christus sehen, mit viel mehr als dem bloßen
Verständnis, dass ALLES MÖGLICH IST, nämlich felsenfestem
VERTRAUEN, starker ZUVERSICHT, und UNERSCHÜTTERLICHEM
GLAUBEN an unseren übernatürlichen Gott.
Sünde ist
bestrafend
Seht ihr, Sünde birgt ihre eigene Bestrafung! Und manchmal –
selbst wenn das, was wir mit unserer natürlichen
Sehfähigkeit sehen, uns hart und unfair erscheint, so als
würde Gott wegschauen – dann müssen die Augen des Glaubens
zum Tragen kommen, und WISSEN, dass unter der „gerechten“
Herrschaft des Herrn die, die absichtlich andere angreifen
oder erniedrigen, Zerstörung über sich selbst bringen
werden. Sie WERDEN im Grab enden… aber die, die den Namen
des Herrn anrufen, werden nie vergebens rufen!
Betrug!
Letztes Jahr verloren einige meiner Freunde viel Geld durch
die das sich gutanhörende Gerede eines Betrügers, der sich
absichtlich und sehr hinterhältig (und ich könnte
hinzufügen, durchaus brillant) in ihr Leben und ihre
Finanzen einschmeichelte und schließlich ihr Vertrauen
gewann. Wie dumm, würdest du sagen? Na ja, niemand, dem so
etwas passiert, denkt am Anfang, dass er etwas Falsches tut,
tatsächlich kann JEDER betrogen werden. Und nicht nur in
Geldsachen!!! Aber was ich toll fand, war ihre Reaktion. Sie
ließen sich von dieser riesigen Enttäuschung nicht zu Boden
drücken, sondern sahen sie mit den Augen des Glaubens. Das
Herz eines Anbeters, verstehst du, ist das Herz eines
Kämpfers; das Lied eines Visionärs ist eines des großen
Glaubens, UNABHÄNGIG von den augenblicklichen zu sehenden
Tatsachen! Du magst dich im Leben SO ungerecht behandelt
fühlen, aber ich glaube, eine der größten Lektion der
Leiterschaft ist die, zu WISSEN, dass unser Gott ein
gerechter Richter ist ... du musst LOSLASSEN und GOTT
VERTRAUEN.
Gerechtigkeit
in Gott
Ich fand Vers 18sehr interessant, in dem steht, dass die
Gottlosen sich in den Sheol, die Hölle, wenden werden – in
anderen Übersetzungen heißt es „zurückkehren“ – das
bedeutet, sie „gehen“ nicht bloß dorthin, sondern der Tot
ist ihr angeborenes Element! Denk mal darüber nach, mein
Freund!
Die Verse 18-21 heißen in einer anderen Version (the Message
version) übersetzt:
Die Bösen haben ein Ticket ohne Rückfahrt in die Hölle
gekauft.
Nicht länger werden die Armen namenlos sein – keine
Erniedrigungen mehr für die Demütigen.
Los Gott! Hast du noch nicht genug von ihrer leeren
Großtuerei?
Rüttel sie auf, Gott!
Zeig ihnen, wie albern sie wirken!!
Es gibt immer große Gerechtigkeit für die Welt in Gott! Er
ist die einzige SICHERE SACHE!
Gottes Gebote =
weise Freunde
Als letztes betonen die Verse 20 und 21 die Zerbrechlichkeit
des Menschen und grundsätzlich seine Lebensabhängigkeit von
Gott. In den „Tyndale“ Kommentaren liest sich das
wunderschön (übersetzt): Auf sich gestellt ist der Mensch,
Staub (Genesis 3, 19) und ein bloßer Hauch (Psalm 39, 11;
144, 4) – um erst gar nichts von seinem moralischen Status
zu sagen, der im nächsten Psalm bloß gestellt wird (Psalm
10).
Wenn du erst einmal den Sinn hinter Gottes Geboten
verstanden hast, dann fängst du an, sie als weise Freunde zu
akzeptieren, statt dich gegen Seinen Rat zu wehren und dich
ständig in kompromittierenden Situationen wieder zu finden.
Sieh mit Augen, die durch das Versprechen Gottes für dein
Leben blicken, lobe und bete deinen Weg zum Sieg, lerne aus
dem Leben von David ...
Psalm 9, 2 und 3 heißen übersetzt nach der Message Version:
Ich danke dir, HERR, von ganzem Herzen, ich schreibe ein
Buch über deine Wunder. Ich pfeife, lache und hüpfe vor
Freude; Ich singe dein Lied, großer Gott!
Ich habe euch so lieb, Darls
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