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8 Ich
aber darf dank der Fülle deiner Gnade eingehen in dein Haus;
ich bete an zu deinem heiligen Tempel hin, in der Furcht vor
dir.
9 HERR, leite mich in deiner Gerechtigkeit um meiner
Feinde willen; ebne vor mir deinen Weg.
10 Denn nichts Gewisses ist in ihrem Mund, ihr Inneres ist
Verderben. Ein offenes Grab ist ihre Kehle, ihre Zunge
glätten sie.
11 Lass sie büßen, o Gott; mögen sie fallen um ihrer
Pläne willen! Stoße sie hinweg wegen der Menge ihrer
Vergehen, denn sie sind widerspenstig gegen dich gewesen.
12 Doch mögen sich freuen alle, die sich bei dir
bergen, und jubeln allezeit. Du beschirmst sie, darum
frohlocken in dir, die deinen Namen lieben.
13 Denn du segnest den Gerechten, HERR, wie mit einem
Schild umringst du ihn mit Huld.
„…dank der
Fülle deiner Gnade..“
Wir beginnen mit Vers 8, wo wir den Psalmisten, den
Lobpreiser vorfinden, der mit großer Erleichterung und auf
gebeugten Knien den heiligen Ort betritt. Der Ort, von dem
er weiß, dass er dort Gott treffen wird, voller Zuversicht,
dass er IHN finden wird. David ist sich bewusst, dass er nur
auf Grund der Gnade und Barmherzigkeit Gottes vor den König
treten kann und ist sich seines menschlichen Zustandes
bewusst… „dank der Fülle deiner Gnade darf ich eingehen."
Tägliches Leben
ohne Gott?
Leite mich, o Herr… wie oft hast du das schon gebetet? Und
bei Davids Gebet kommt noch das Drama hinzu, dass er geführt
werden muss um ihn vor dem unausweichlich drohenden Tode zu
bewahren…“leite mich….um meiner Feinde willen.“ Wenn David
nicht offene Ohren für klare Anweisungen gehabt hätte… also,
das wäre wahrscheinlich nicht so schön gewesen! Verstehst
du, dass Leute auf der ganzen Welt tagtäglich die verrückte
Entscheidung treffen dieses Leben ohne Gottes Autorität über
ihren Gedanken, Intentionen und Motiven leben zu wollen? Und
das Resultat? Unausweichlicher Tod. Von Gott geleitet zu
werden, erfordert erneut Glauben…aber um ehrlich zu sein…
das erfordert wesentlich weniger Mut, als dein Leben alleine
leben zu wollen. Es ist als würde ich Zoe [Darlene’s
Tochter; Anm.d.R.] an die Hand nehmen, um sie sicher durch
das nächste kleine Abenteuer in ihrem Leben zu geleiten… sie
wehrt sich nicht gegen mich oder sagt nein (vielleicht kommt
das ja noch!)… sie vertraut mir und gibt mir ihre Hand
WILLENTLICH.
Wer böses
redet, dessen Motiv ist BÖSE!
Nun, David kann den Gedanken nicht so schnell loswerden… er
ist völlig aufgelöst… was uns wiederum vor dem Bösen warnt,
dass nicht nur eine Armee von Feinden, sondern auch den
kleinen, bösartigen Feind der Zunge umgibt… falsche
Schönfärberei, Glattzüngigkeit, ein Mangel an Treue im Mund…
Somit stellen wir also fest, dass wenn die Zunge böse ist,
ist auch das Kern-Motiv der Person böse…. KRASS!!
David steht auf mit gerechter Empörung! Er spricht gegen
die, die gegen Seinen Gott gesprochen haben… nicht gegen
ihn. Es ist nie ein guter Schritt gegen irgendjemanden zu
sprechen, ob du es nun für gerechtfertigt hälst oder nicht…
aber ich liebe diesen David, der seinen Gott verteidigt.
Okay, es mag also etwas sehr hart sein, Gott darum zu bitten
meine Feinde zu töten, aber David war ein Mann von sehr
großer Leidenschaft!
Freude ist das
Privileg jedes Gläubigen
Der Psalm endet mit einem prächtigen Lied… DOCH MÖGEN SICH
FREUEN ALLE, DIE SICH BEI DIR BERGEN UND JUBELN ALLEZEIT!
Ich kann es einfach nicht lassen, dich darauf hinzuweisen,
dass je mehr du diese Offenbarung verstehst, desto mehr
Frieden und Kraft zum Leben wirst du finden. Freude ist das
Privileg jedes Gläubigen…unser ewiger Gott ist die Quelle
des Brunnen aus dem wir einen glücklichen Zustand schöpfen
können. Er segnet uns mit der Fülle seiner Kraft, gibt uns
Autorität zu sagen… ICH SEGNE DEN NAMEN DES HERRN FÜR IMMER…
und er umgibt uns mit seiner Gunst als ein Schild. Wenn du
es wagst, wirst du nicht mehr fähig sein der Güte Gottes zu
entkommen….WUNDERVOLL!!
Sei gesegnet, lebe um zu segnen und nicht um zu verfluchen
oder zu schaden… dies ist eine großartige Wahrheit, an die
man sich stets erinnern sollte.
Liebe dich,
Darls xxxxxx
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