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In Psalm 1 geht es ganz klar um das Gesetz… er beginnt mit
der Lehre über Segen und endet mit der Lehre über die
Konsequenzen von Ungehorsam… und Flüchen.
Psalm 2 dagegen ist deutlich prophetisch ausgerichtet. Er
beginnt mit einem Fluch und endet mit Segen. David
beschreibt eine wundersame Vision… er schaut in die Zukunft
bis nach Armageddon und sieht Nationen, die gegen Gott wüten
und sich gegen Ihn verschwören. Er sieht eine endzeitliche
Zusammenkunft aller Bosheit, die nur den einen Wunsch hat,
die Christenheit zu Tode zu bringen. Wer würde es wagen,
sich absichtlich und vorsätzlich daran zu machen, gegen den
Friedensfürst vorzugehen?
Vers 1- Warum wüten diese
Nationen und warum verschwören sich die Leute zu einer
vergeblichen Tat?
Das Wort WUT oder RAGE beinhaltet Stolz und Aggressivität,
im Griechischen wird es mit einem Pferd verglichen, das
wiehert und dann direkt in die Schlacht rast. Solche RAGE
oder WUT ist normalerweise immer die Frucht von REBELLION!
Und zwar nicht nur Rebellion von einer handvoll Leute,
sondern von den Leitern selbst….
Der „perfekte
Stum“
Vers 2- Die „Könige“ der Erde selbst treten auf… oder tun
sich zusammen… (und vergessen dabei, dass wir immer unter
der Autorität von Gott selbst bleiben) – das
Auftreten/Zusammentun beschreibt, dass es sich nicht um
augenblickliche Rage/Wut, sondern vielmehr um tief
verwurzelten Hass handelt- „und die Fürsten tun sich
zusammen und beraten“ - sie besprechen ihre Kriegsführung
und gehen dabei geschickt vor, nicht mit törichter Hast,
sondern mit Entschlossenheit und Überlegung.
Ein gutes Beispielbild für die heidnische Wut/Rage ist der
Ozean in einem Sturm… die tosende See, hin und her
gepeitscht… ruhelos und oftmals sehr imposant! Denk an einen
„perfekten Sturm“.
Geehrt für das
Töten
Mitte der 1850er gab es eine Anzahl monumentaler Säulen, die
errichtet wurden (manche davon in Spanien), von denen noch
heute welche existieren… Sie tragen Inschriften, wie:
- geehrt für das Auslöschen der Christen und ihrer Namen!
- für das Abschaffen des Aberglaubens an Christus überall
und für die Ausweitung des Lobpreises an die Götter…
- Diokletian (Eroberer Roms, der das Reich in Ost und West
einteilte, um das Territorium effektiver regieren zu können.
Sein Wunsch, die alte Religion Roms wieder zu beleben führte
zur letzten großen Christenverfolgung). Jovian Maximilian
Herculeus Caesares, Augustus…. Für das Auslöschen der Namen
der Christen, die die Republik ruiniert haben.
Herodes
versuchte die Christen zu vernichten
Für mich klingt das alles wie Herodes, der sich gegen
Christus verschwor, indem er versuchte, die Zukunft des
Christentum zu vernichten, oder wie Paulus’ Beschreibung in
Apostelgeschichte 13, 32-41: „Und wir verkündigen euch die
gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung,
dass Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat, indem er
Jesus erweckte; wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht:
"Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt." Dass er
ihn aber aus den Toten auferweckt hat, so dass er nicht mehr
zur Verwesung zurückkehrte, hat er so ausgesprochen: "Ich
werde euch die zuverlässigen heiligen Güter Davids geben."
Deshalb sagt er auch an einer anderen Stelle: "Du wirst
nicht zugeben, dass dein Frommer die Verwesung sehe." Denn
David freilich entschlief, nachdem er seinem Geschlecht nach
dem Willen Gottes gedient hatte, und wurde zu seinen Vätern
versammelt und sah die Verwesung. Der aber, den Gott
auferweckt hat, sah die Verwesung nicht. So sei es euch nun
kund, ihr Brüder , dass durch diesen euch Vergebung der
Sünden verkündigt wird; und von allem, wovon ihr durch das
Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch
diesen jeder Glaubende gerechtfertigt. Seht nun zu, dass
nicht eintreffe, was in den Propheten gesagt ist: "Seht, ihr
Verächter, und wundert euch und verschwindet! Denn ich wirke
ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr nicht glauben
werdet, wenn es euch jemand erzählt."
Jesu
Herrlichkeit und Pracht
Der erste Psalm stellt einen Kontrast zwischen einem
gerechten Menschen und einem Sünder dar- der zweite zeigt
den Kontrast zwischen ungestümer Ungehorsamkeit eines
gottlosen Wortes und der bestimmten Erhöhung des gerechten
Sohn Gottes auf. Psalm 2 benennt die Herrlichkeit und Pracht
Jesu…
„Der Teufel kann den Ratschlag des Himmels nicht
zerschlagen! C.H.SPURGEON“
Vers 3 – „Laßt uns zerreißen
ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!”
Sieht man die Liebe Gottes und Seine Führung als
Beschränkungen und Zwänge an, die einen total einengen,
anstatt in ihnen Freiheit und Leben, Gnade und Hoffnung zu
finden, baut diese Haltung total auf einem falschen
Verständnis für das Herz Gottes für Sein Volk und auf einem
falschen Verständnis für Gottes Charakter auf.
Denn, was sagt unser Heiland… Matthäus 11, 28-30: „Kommt her
zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde
euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von
mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und
"ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen"; denn mein Joch ist
sanft, und meine Last ist leicht.“
Vers 4 – „Der im Himmel thront,
lacht, der Herr spottet über sie.“ ( Im
Himmel thront meint über allem erhaben)
Vers 5 - „Dann spricht er sie an
in seinem Zorn, in seiner Zornglut schreckt er sie“
Dies erscheint im ersten Moment hart… aber am Ende wird alle
menschliche Anstrengung, den König über Alles zu stürzen,
vergebens sein. Und dann, wenn du mal weiter darüber
nachsinnst, gibt uns die Schrift ein großartiges Beispiel,
wie auch wir, angesichts der boshaften Pläne des Feindes,
die Kinder des Königs zu stürzen, lachen und über diese
Pläne spotten können.
Kein Problem
für Gott
Es ist leicht für Gott, seine Feinde zu zerstören… Denke an
Pharao, seine weisen Männer, seine Heerscharen, sein Pferde,
platschend und strampelnd, und alle versinken sie wie Blei
im Roten Meer. Hier endet eine der größten Verschwörungen,
die jemals gegen Gottes Auserwählte geplant wurde. Und lies
dir mal diesen extra ausführlichen Absatz von William S.
Plumer durch, der 1867 geschrieben wurde und der mein
Argument noch etwas ausführender beweisen wird.
„Von dreißig römischen Eroberern, Gouverneuren von Provinzen
und anderen von hohem Grad, die sich eigentlich nur in ihrem
jeweiligen Eifer die Christen zu verfolgen und ihrer
Bitterkeit gegenüber denselbigen unterscheiden, wurde einer
nach einer scheußlichen Grausamkeit schnell geistesgestört,
einer wurde von seinem eigenen Sohn getötet, einer wurde
blind, einem fielen die Augen aus dem Kopf (im wahrsten
Sinne des Wortes!), einer ertrank, einer erstickte, einer
starb während einer armseligen Gefangennahme, einer starb an
einer so abscheulichen Krankheit, dass auch einige seiner
Doktoren dabei umkamen, weil sie den Gestank seines Zimmers
nicht aushalten konnten, zwei begingen Selbstmord, ein
dritter versuchte es, aber musste dann um Hilfe rufen, um es
zu Ende bringen zu können, fünf wurden von ihrer eigenen
Dienerschaft ermordet, fünf andere starben einen äußerst
erbärmlichen und qualvollen Tod, einige von ihnen hatten
nicht bekannte Verflechtungen von Krankheiten und acht
starben in der Schlacht später im Gefängnis. Unter diesen
war auch Julian, der Abtrünnige.
Von ihm wird berichtet, dass er zu Zeiten seines Wohlstandes
seinen Dolch gen Himmel richtete und den Sohn Gottes
verhöhnte, den er gemeinhin den Galiläer nannte. Doch als er
in der Schlacht verwundet wurde und feststellte, dass es mit
ihm zu Ende ging, kratzte er sein verklumptes Blut zusammen,
war es in die Luft und brüllte: ‚Du hast gesiegt, o du
Galiläer.’.“
Viele haben versucht gegen Gott selbst vorzugehen… aber die
Mächtigen sind dabei, die Kraft des Einen, der über allen
andern ist, zu offenbaren!
Vers 6 - „Habe doch ich meinen
König geweiht auf Zion, meinem heiligen Berg!"
Hier ruft Gott die königliche Position und Autorität aus,
verkündigt und beschlossen, von Ewigkeit zu Ewigkeit, der
unverrückbare Thron Seines Königreichs… dass Er Seine
Herrschaft in Seinem Heiligen Berg, dem Berg Zion, dem
Ebenbild des Himmels auf der Erde, errichtet hat.
Jesus regiert
Wie auch immer die Verschwörungen der Hölle oder der Erde
aussehen mögen, am Ende sind sie doch wertlos, denn Jesus
regiert durch die von seinem Vater ausgesprochene
Ordination.
Diese Offenbarung sollte dir ein großartiges Gefühl des
Friedens und der Sicherheit geben… du kannst dem Namen des
Herrn vertrauen, weil Er die Erde, Seine Gemeinde, dein
Leben, deine Umstände und deine Träume im wahrsten Sinne des
Wortes in Seinen Handflächen hält.
Ehre sei Gott, der sich daran erfreut uns von Herrlichkeit
zu Herrlichkeit zu geleiten…
Psalm 37, 23-24: „Vom HERRN her werden eines Mannes Schritte
gefestigt, und seinen Weg hat er gern; fällt er, so wird er
doch nicht hingestreckt, denn der HERR stützt seine Hand.“
Sei gesegnet!
Darls
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