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Psalm 1:1-3
1 Glücklich [oder auch „Gesegnet“] der Mann, der nicht folgt
dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein
Gesetz sinnt Tag und Nacht!
3 Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine
Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht
verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.
Psalm 1:1-3
(Was der Psalm aussagt)
1. Wie sehr muss Gott dich mögen. Du betrittst nicht den
„Saloon der Sünde“, du gehst keine Sackgasse entlang und du
gehst nicht zur „Schule der Spötter“.
2. Stattdessen bist du von Gottes Wort begeistert und nimmst
es Tag und Nacht zu dir.
3. Du bist ein Baum, der in Eden wieder eingepflanzt wurde,
der frische Frucht jeden Monat bring, von dem niemals ein
Blatt herunter fällt und der immer in voller Blüte steht.
Nicht den
Gottlosen folgen
Psalm 1:1 sagt: „Glücklich [in anderen Übersetzungen auch
„Gesegnet..“] der Mann, der nicht folgt dem Rat der
Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im
Kreis der Spötter sitzt.“ Der Vers sagt also aus, dass du
sehr gesegnet sein wirst in deinem Leben, wenn du dem Rat
der Gottlosen NICHT folgst – es ist so einfach. Dafür muss
man kein Gehirnakrobat sein. Immer wieder kommen Menschen in
mein Büro, aufgelöst und mit vielen Problemen, am Ende
jeglicher Hoffnung und wenn ich nur ein bisschen anfange zu
graben finde ich sofort heraus, dass sie dem Rat der
Gottlosen gefolgt sind. Diese Probleme beantworten sich also
von selbst… Folge nicht dem Rat der Gottlosen.
Grauzonen
Noch ein Problem: Grauzonen. Bewege dich nicht in den
Grauzonen der Gottlosen. Wenn etwas im Verborgenen getan
wird – lauf weg. Wenn jemand zu dir sagt, „Ich habe da ein
gutes Geschäft an der Hand und das ist wirklich sehr, sehr
gut. Du brauchst nur 2000 € zu investieren und ich
garantiere dir zu 100%, dass du dein Geld hundertfach
wiederbekommen wirst, wenn du 7 Briefe an 7 Leute schickst
und diese wieder 7 Briefe verschicken. Aber ganz wichtig,
erzähle nichts davon jemand anderem. Da ist auch nichts
Illegales dabei. Aber bitte, niemandem erzählen.“ Kannst du
dir vorstellen wie viele tausend Menschen immer wieder an
diesen Stellen fallen? An diesen Grauzonen straucheln? Wenn
irgendwas im Verborgenen geschieht – lauf weg. Wenn dir
jemand ein Wort von Gott gibt und dir sagt, erzähle es
niemandem, dann renn.
Ok. Alles was von Gott kommt ist auch draußen am Licht. Es
ist immer wunderschön im Licht. Es ist offen, du kannst
darüber reden und Rechenschaft ablegen – es ist frei.
Grauzonen – wenn es ein Geheimnis ist, ist es in der Regel
ein Problem.
Nicht wie der
Sünder sein
„Den Weg der Sünder nicht betritt“. Was bedeutet es genauso
wie Sünder zu sein?
Du gehst also in die Gemeinde… super, betest, „Ich liebe
dich Herr, du bist fantastisch. Du bist herausragend.“ Dann
ist die Gemeinde vorbei… du gehst in Clubs, tanzen und
trinken, machst dumme Entscheidungen und beteiligst dich an
schlechten Gesprächen, machst also das, was die Sünder auch
machen. Und dann fragst du dich wirklich noch, „Oh, warum
geht es in meinem Leben nicht wirklich voran?“
Sei kein
Spötter
Psalm 1:1 . „Gesegnet, gesegnet, gesegnet, gesegnet ist der
Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der
Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt .“
Wenn ich darüber nachdenke, muss ich unwillkürlich an die
beiden alten Senioren im Theater bei der „Muppet Show“
denken. Ich kann mir nicht helfen, ich bin damit
aufgewachsen. Es ist ein kritischer Geist, es sind Leute,
die andere zerstören um sich selber an ihnen hochzuziehen.
Sitze nicht im Kreis der Spötter, dies ist die schwächste
Art des Sich-selbst-hervortuns.
Aus der Gemeinde gehen und über den Gottesdienst zu lästern
à la „Oh mann, das hätten die wirklich besser machen
können.“ Das ist das Gegenteil von Segen. Du sitzt damit im
Kreis der Lästerer und Spötter – renn weg davon. Renn, renn,
renn. Du wirst nicht gesegnet sein, wenn du dich genauso
verhälst wie Spötter und Lästerer - und als Sünder wirst du
nicht gesegnet sein. Es ist ganz einfach, daran ist nichts
mystisch.
Okay, gehen wir nun zu Vers 2, damit wir mit etwas Positivem
enden.
Über Gottes
Wort sinnen
„…seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz
sinnt Tag und Nacht!“ Hier ist das Schlüsselwort in Vers 2.
Er sinnt. Er sinnt Tag und Nacht. Hör gut zu… das bedeutet,
er grübelt, er erwägt, er malt sich die Dinge aus. Ich find
es sehr einfach das mit dem Wort Gottes zu tun, denkst du
nicht? Er malt es sich aus. Er erfasst geistig, er fängt an
kreativ zu denken. Wenn du Gott um großartige Ideen bittest,
dann handle nach Psalm 1 Vers 2. Er sinnt Tag und Nacht.
Dies bedeutet auch planen. Wenn du dich fragst “Wie kann
Gott meine Füße leiten?“ dann sinne über das Wort und Er
wird deine Gedanken arrangieren und du wirst herausfinden,
dass deine Pläne Seine Pläne sind, weil du Ihn an erste
Stelle gesetzt hast und wenn wir ihn als Erstes suchen, und
als höchste Priorität, dann kommen wir dahin zurück Ihn
wirklich zu kennen und alle anderen Prioritäten werden sich
dahinter einordnen.
Frucht bringen
zu seiner Zeit
Und Vers 3 ist sehr einfach: „Er ist wie ein Baum, gepflanzt
an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und
dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“
OK, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. Ich denke, dass
das eine der Schlüsselaussagen in Vers 3 ist. Kann ich das
einfach mal so sagen, denn ich weiß es gibt viele von euch,
die Gott schon eine lange Zeit dienen und ihr wartet noch
auf „eure Zeit“.
Es gibt nichts Schmackhafteres als Frucht, die zu ihrer Zeit
geerntet wurde. Wenn du Frucht von einem Baum pflückst, die
noch nicht reif ist, wie schmeckt sie dann? Entweder sie
schmeckt sehr bitter oder sie schmeckt nach nichts. Sie hat
einen Geschmack, sie schmeckt nicht gut. Und daran soll uns
Psalm 1 Vers 3 erinnern… tu all diese Dinge: Lauf weg von
Sünde und Verborgenheit und lauf von deinen schlechten
Gewohnheiten weg und von schlechter Einstellung. Lauf weg
von schlechter Sprache, lauf weg von allen Sachen, die nicht
die Hand Gottes in deinem Leben repräsentieren.
Reife Früchte
schmecken besser
„Zu seiner Zeit“, das meint zu Gottes Zeit, wenn du bereit
bist und die Frucht deines Lebens süß sein wird. Sie wird
alles versüßen, mit dem sie in Kontakt kommt. Wenn du
versuchst Frucht von einem Baum zu bekommen, die noch nicht
reif ist, ist es schwer sie zu pflücken. Du wirst immer
kämpfen und fallen, wenn du versuchst außerhalb von Gottes
Zeit zu agieren. Wenn du versuchst dein Ding und deinen
Traum zu tun außerhalb von Gottes Zeitplan, dann wird es da
keinen Fluss geben. Aber wenn es „zu seiner Zeit“ geschieht,
wenn es geschieht, wenn es reif ist, dann ist es so wie eine
reife Orange, die fast von selbst herunterfällt, sie ist
schwer, sie ist schwer, weil sie so voller Saft ist. Du
öffnest sie und du kannst sie schon riechen, bevor du sie
öffnest. Und dann öffnest und schälst du sie und es ist
wunderschön und der Saft tropft überall und du steckst sie
in deinen Mund… und mann, das schmeckt gut. So ist Frucht zu
„ihrer Zeit“. Und das ist, wenn deine Zeit gekommen ist. Da
wird eine Leichtigkeit sein, da wird ein Geschmack sein, der
gut schmeckt. Es wird keine Bitterkeit oder
Geschmacklosigkeit geben. Im Dienst ist es oft so, dass
Leute, die bevor ihre Zeit gekommen war, schon losgegangen
sind, einfach einige bittere und desillusionierte Menschen
hinter sich gelassen haben und dies ist ganz sicher nicht
der Wille Gottes.
Seid gesegnet,
In Liebe
Darls
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