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In meinem letzten
Artikel ging es um Intimität
(>>hier auf
WG); meinem höchsten Wert in
der Anbetung. Intimität bedeutet einfach ausgedrückt,
dass wir zu Gott singen. Wir tun das, weil der Schrei
unserer Herzen immer gewesen ist - ' Wann können wir
losgehen und uns mit Gott treffen? Wann können wir in
seiner Gegenwart verweilen und einfach mit ihm sein?'
Diesmal möchte ich einen kurzen Blick auf den zweiten
Hauptwert werfen, den ich als Anbetungsleiter für sehr
wertvoll halte:
Zugänglichkeit.
Lass mich etwas bekennen.
Vor ein Paar Jahren hätte ich nicht geschrieben, was ich
hier jetzt schreiben werde. Und ich hätte es nicht
geglaubt, wenn Gott mir nicht das kostbare Geschenk meiner
Frau gegeben hätte, um mich zu schulen.
In den letzten Jahren haben
unsere Gesellschaften enorme Schritte gemacht, um öffentliche
Plätze für jene mit speziellen Bedürfnissen zugänglicher
zu machen. Personen ihn Rollstühlen, Personen mit
Behinderungen usw. können viel mehr Gebäude und Plätze
benutzen und genießen als je zuvor. Ich finde das großartig.
Manchmal muss ich mir als ein Anbetungsleiter die gleichen
Fragen stellen, die dazu geführt haben, dass öffentliche
Plätze und Gebäude nun für jeden zugänglich sind. Ist
unsere Anbetung für alle zugänglich? Ist sie zugänglich
für jene, die nicht primär künstlerisch oder mystisch
veranlagt sind?
Ich erinnere mich sehr
eindeutig an eine Anbetungserfahrung vor einigen Jahren.
Meine Frau, ich und mehrere Freunde nahmen an einer
speziellen Anbetungsnacht teil. Der Leiter und die Band führten
uns in die Anbetung durch einige ziemlich abstrakte Töne
und Lieder. Ich hatte eine super Zeit; alle innovativen
und kreativen Seiten meiner Persönlichkeit wurden
stimuliert. Nach einer Weile, in der ich die ganze Zeit
meine Augen geschlossen hielt und total in der Anbetung
versunken war, öffnete ich meine Augen und schaute neben
mich zu meiner Frau. Sie betrachtete mich mit einem Blick,
der mir sagen wollte: "Können wir jetzt
gehen?". Ich habe diesen Moment nicht vergessen. Was
für mich (und den Anbetungsleiter und die Musiker)
bedeutungsvoll war, war nicht zwangsläufig bedeutungsvoll
und zugänglich für alle anderen Anwesenden. Viele von
uns sind so. Wir wollen Gott begegnen. Wir lieben es ihn
anzubeten, aber wenn uns nicht jemand in einige Lieder führt,
die wir selbst singen können und als bedeutungs- und
sinnvoll erachten, werden wir wahrscheinlich außen vor
bleiben.
Das bedeutet, dass wir
manchmal Einschränkung in der Anbetung brauchen. Ich weiß,
das ist kein populäres Wort. .. . Vor einigen Jahren,
nachdem der Film ' Braveheart ' heraus kam, war es eine
coole Sache in der Anbetung 'Freiheit' auszurufen .. .
manchmal will ich mitten aus der Anbetung rufen:
"Disziplin! Einschränkung!". Keine Angst all
ihr leidenschaftlichen Personen da draußen. Wenn wir die
Zeit hätten, könnten wir eine lange Diskussion über den
Bedarf an mehr Leidenschaft in unseren Leben und in
unserer Anbetung führen. Tatsächlich brauchen wir sowohl
Leidenschaft als auch Einschränkung, um wirkliche
Anbetung und Musik zu machen. Es führt nirgendwo hin,
wenn man nicht beides hat. Aber wir müssen uns
"Einschränkung" näher betrachten. Die Einschränkung
ist das Rückgrat, um Musik zu machen, der andere folgen können.
Lass mich hier für einen Moment innehalten und einige
Tipps Anbetungsleitern über die Einschränkung in der
Anbetung geben.
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Die Einschränkung sorgt
dafür, dass Lieder gespielt werden die das ausdrücken,
was die Mehrheit der gesammelten Personen zu Gott
sagen will.
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Die Einschränkung ist
die Disziplin nicht ständig zu spielen oder zu
singen. (Dies gilt auch besonders für alle Mitglieder
der Anbetungsteams
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wenn du alle Räume mit
deinem 'Ding' füllst, dann atmet die Musik nicht und
die Versammlung fühlt sich überhäuft)
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Die Einschränkung ist
die Realisierung, dass die Noten, die du nicht spielst
(und die Wörter, die du nicht singst), genau so
wichtig sind, wie diejenigen die du spielst.
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Die Einschränkung
orientiert sich daran, wie das Lied im Original
geschrieben wurde, ohne immer Tonnen von Verschönerungen
und Veränderungen hinzuzufügen, denen andere
Personen nicht folgen können.
Und so müssen wir häufig
Lieder und Musik wählen, die nicht zwangsläufig die
Musik des Musikers ist (diejenigen von euch, die Musiker
sind, werden wissen, was ich meine). Gelegentlich fordert
das einige Opfer der Anbetungsleiter und Musiker. Es hat
Zeiten gegeben, da habe ich gefühlt, dass wir ein
spezielles Lied singen sollten - und in mir gab es einen
Konflikt: "Herr, auf keinen Fall singe ich dieses
ausgelutsche Lied noch einmal... Herr, was willst
du?" Gewöhnlicherweise finde ich dann heraus, dass
es wichtiger und wertvoller ist, wenn sich Personen mit
Gott verbinden, als wenn wir tun, was ich tun
wollte. Ich sage nicht, dass Einschränkung in der
Anbetung leicht ist, ich sage nicht, dass du dich als
Anbetungsleiter dabei wohl fühlen wirst. Wenn wir die Zugänglichkeit
verlieren, werden wir schließlich die Personen verlieren
und vielleicht sogar die kostbare Erfahrung gemeinsamer,
intimer Anbetung.
Lass mich noch etwas
Essenzielles über die Zugänglichkeit sagen; etwas, das
wir leicht vergessen können. Wenn die Anbetung dafür
bestimmt ist, Gott zu begegnen, müssen wir daran denken,
dass Gott ebenfalls eine aktive Rolle in unserer Zeit übernehmen
will. Und so müssen wir ihm den Raum geben, uns zu
unterbrechen oder dass er ein Wort zu der Gemeinde oder zu
einer Person sagen kann. Vielleicht will er einfach nur
mit seiner Gegenwart kommen und uns darin ruhen lassen.
Ich liebe die Ruhe und Stille wenn Gott gegenwärtig ist.
Was könnten wir uns als Söhne und Töchter, die im Bild
Gottes geschaffen wurden, mehr wünschen?
Also: Lassen wir keinen vor der ' Tür ' , wie jemand in
einem Rollstuhl, der kein Gebäude betreten kann, weil wir
uns nicht genug darum gekümmert haben, es für ihn
zugänglich zu machen.
Finde einen Weg, der es jedem ermöglich intime Anbetung
zu erfahren.
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